Bitte mithelfen !!! Wir können 1000€ gewinnen!!!

Liebe Paten, liebe Freunde und Mitglieder,

Es ist wieder soweit!

Die ING DiBa gibt den gemeinnützig arbeitenden Vereinen wieder die Möglichkeit 1000€ zu gewinnen.

Deutschlands größte Vereinsaktion
Seit 2011 fördert die ING-DiBa regelmäßig das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland – und das pro Aktion mit insgesamt 1 Mio. €!
Warum? Weil wir von der Power überzeugt sind, die von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen ausgeht. Hier treffen sich Menschen, um gemeinsam etwas zu bewegen – zusammen ihre Ideen zu verwirklichen und Neues auf die Beine zu stellen. Mit Spaß und viel Freude am ehrenamtlichen Engagement. Das finden wir klasse!

Natürlich sind auch wir, Tuko Pamoja Kenya e.V.,  in diesem Jahr wieder dabei  und versuchen die 1000€ zu gewinnen, um für die ca. 220 SchülerInnen der St. Kevin Ukunda Hill Primary School die Essenssituation (Zubereitung und Einnahme) zu verbessern. Momantan wird mehr oder minder unter freiem Himmel gekocht, es ist nicht ausreichend Koch- und Essgeschirr für alle SchülerInnen vorhanden. Die beiden Köche geben zwar ihr Bestes, um diese provisorische Situation zu meistern, aber das ist keine dauerhafte Lösung.

Daher bitten wir an dieser Stelle um Ihre/Eure tatkräftige Unterstützung, denn mit den möglicherweise gewonnenen 1000€ möchten wir die Situation verbessern.

Also Eure/Ihre Stimme zählt!

Und die Eurer/Ihrer Familie,Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen etc.!

Und so geht es:

Bitte diesen Link verwenden: –>          

https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/a77f40e4-0317-4f84-b9f1-69c1e70f4eeb

  1. Abstimmcode anfordern und als SMS erhalten (–> ACHTUNG ist nur 24h gültig!).

Alle haben nur eine Stimme! Der Abstimmcode per SMS ist kostenlos. Ihre/Eure Handy-Nummer wird 100% nur für die Abstimmung genutzt, es erfolgt keinerlei Werbung im Nachhinein etc.!

Bitte gebt die Nummer ohne Ländervorwahl ein.

  1. Code eingeben, um Abstimmung freizuschalten–> fertig!

Die Entscheidung in den vergangenen Jahren war immer ziemlich knapp, daher bitten wir Sie/Euch uns ganz tatkräftig zu unterstützen indem ihr Alle, die ihr kennt, für die Abstimmung zu motivieren!

also, bitte mitmachen, wir zählen auf Euch/Sie!

Ina Wolst

DRINGEND neue PATEN für das Schuljahr 2018 ab Januar gesucht!

Wir suchen für die folgenden Kinder -vom Duruma Village- wie Frau Dr. Berghausen in ihrem Artikel bereits erwähnte, neue Paten, die bereit wären, die Schulausbildung in der Primary School (Kindergarten bis Klasse 8  St. Kevin Ukunda Hill Academy) zu finanzieren. Bei Interesse oder Fragen zu einer Patenschaft bitte mailen an: keniahilfe@gmx.de

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“Eine Welt Gruppe” organisiert den Wandertag am Stadtgymnasium Köln/Porz

Hier schreiben die SchülerInnen der “Eine Welt AG” des Stadtgymnasiums Köln/Porz:

Unser Wandertag „Wandern für den Anderen“ fand in diesem Jahr am 30. Juni 2017 kurz vor den Sommerferien statt.

Die Eine-Welt-AG musste im Vorfeld des Wandertages sieben Stationen in Kleingruppen organisieren und vorbereiten. Die Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums mussten am Wandertag selbst diese Stationen bewältigen, spielerische Aktionen meistern und so Punkte sammeln. Die Aufgaben kamen aus den Bereichen Sport, Musik, Geschicklichkeit und Kreativität/Fantasie.

Damit das Punktesammeln und die Spiele für die Klassen nicht umsonst waren, gab es einen Preis für die Klasse, die am meisten Punkte gesammelt hatte. Den Preis gewann in diesem Jahr die damalige Klasse 9B. Diese durfte sich über einen Kinofilm in der Aula freuen.

Auch die übrigen Klassen des Stadtgymnasiums hatten Spaß bei der Stationenarbeit und haben ehrgeizig für den guten Zweck gesammelt.

Auch die betreuenden Kinder der Eine-Welt-AG haben bei allen Klassen mitgefiebert und sich gefreut, wenn ein neuer Rekord aufgestellt wurde.

Für den guten Zweck haben sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von der Klasse 5 bis zur Q1 Wanderpaten im Familien- und Freundeskreis gesucht, die pro gewandertem Kilometer einen bestimmten Betrag gespendet haben. Diese Spenden wurden gesammelt und nach Kenia geschickt, wo mithilfe des Geldes eine neue Geburtsstation in Loleepo gebaut werden kann. Insgesamt wurden 7.300 Euro erwandert. Am Ende des Tages waren alle stolz auf sich und konnten den Rest des Tages erschöpft, aber glücklich genießen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und ein neues Projekt.

Viele Grüße von Eurer “Eine-Welt-AG”

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Grengeler Waldspill: Tuko Pamoja Kenya e.V. auf dem Sommerfest der Grengeler Draumdänzer am 02.09.2017

Unser buntes Netz, das wir länderübergreifend mit Paten, Freunden und Sponsoren geknüpft haben, wird weitergeknüpft! Wir bedanken uns herzlich bei der Karnevalsgesellschaft Grengeler Draumdänzer (http://www.draumdaenzer.de), die uns ermöglicht hat, an ihrem jährlichen Sommerfest „Grengeler Waldspill“ mit einem Informations- und Verkaufsstand teilzunehmen.

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Unterstützung im Verkauf – Danke an Dich, Silja!

Trotz eines heftigen Regenschauers zu Beginn des Waldspills ließen die Besucher des Festes nicht auf sich warten und fanden sich auch an unserem Stand zahlreich ein. Gerne wurde wieder unser kenianisches Kunsthandwerk gekauft, welches von Familien in Kenia für uns gefertigt wird.

Es wurde v.a. aber auch viel gefragt – auch kritisch hinterfragt:

  • was unser Verein so macht (Förderung von Bildung, Ernährung und Gesundheit)
  • wie das Ganze entstanden ist (aus dem Bedürfnis zu helfen nach einer Urlaubsreise nach Kenia)
  • wo wir helfen (Ukunda – Schulpatenschaften; Loleepo – Bau eines Brunnens, Kindergartens/ Schule, zukünftig eine Entbindungsstation)
  • was eine Schulpatenschaft bedeutet (Unterstützung eines Kindes in Ukunda durch Übernahme der Schulgebühren und des Essensgeldes)
  • wen wir unterstützen (Kinder aus ärmsten Familien mit oft alleinerziehenden Müttern oder Vätern und vielen Geschwistern, ohne oder nur geringes Einkommen – damit diese Kinder eine abgeschlossene Schulausbildung erhalten und damit eine Chance auf ein besseres Leben haben)
  • was uns von großen Hilfsorganisationen unterscheidet (wir haben keine kostenträchtige Verwaltung, sondern arbeiten ausschließlich ehrenamtlich; wir bringen alles selbst vor Ort; unsere Reisen dorthin bezahlen wir selbst; persönlicher Kontakt; unsere Spenden kommen zu 100% an)
  • wie man mit seinem Patenkind in Kontakt treten kann (wir bringen Briefe der Paten zu unseren Kindern in Kenia und bringen Briefe mit zurück – dies erfolgt ausschließlich persönlich und kann deswegen nur erfolgen, wenn wir selbst nach Kenia fliegen oder wir Briefe/ kleine Geschenke Freunden mitgeben können; insofern können dazwischen Monate liegen)
  • wo unser Kunsthandwerk herkommt (von einzelnen Verkäufern aus Ukunda und Nairobi, die sich mit dem Verkauf ihren Lebensunterhalt verdienen, und zu einem kleinen Teil von unseren unterstützten Familien; ein zukünftiges Projekt ist es, dass die Familien aus Loleepo [Masai] ebenfalls für uns Kunsthandwerk herstellen, v.a. in der traditionellen Perlenkunst)

Es ist so viel Interesse bei den Menschen nicht nur aus dem Grengel da, etwas zu ändern, zu helfen, uns zu unterstützen! Wir bedanken uns ganz herzlich für zahlreiche Spenden und freuen uns über neue Paten! Der Erlös vom Verkauf wird wieder 100%  für unsere Kinder in Kenia verwendet – am nötigsten brauchen wir momentan Unterstützung für Arztbesuche oder bei familiären Notfällen! Aber auch bei Schulmaterial oder Gebühren für anstehende Examina, die unsere Familien nicht bezahlen können, unterstützen wir als Verein – und Sie mit uns!

Es war übrigens eine wunderbare Überraschung für uns, dass uns Frau Berghausen am Stand besuchte und dort von ihrem Urlaub in Kenia erzählte. Familie Berghausen unterstützt selbst ein Patenkind und hat mit ihrer Familie unsere Schule in Ukunda und eins der „Dörfer“ (Hüttenansammlungen), in denen die Familien unserer Schulkinder leben, besucht. Sie hatte ein Fotobuch mitgebracht und gleich interessierten Menschen gezeigt – außerdem hat sie uns eins als Dauerleihgabe für unseren Stand zur Verfügung gestellt (neben unseren Infomappen)! Vielen Dank, Meike!

Frau Berghausen hat übrigens „freudiges Wiedersehen“ mit den Kantenhockern und den Bleistiften mit Rassel drauf gefeiert, die sie für uns zum Verkauf aus Kenia transportiert hat. So funktioniert das – direkte Lieferung!

Es war herrlich, Erinnerungen auszutauschen und das Gefühl von „Zuhause“ zu haben!

  • Ach, schau mal, Mama Lucy, die uns das Obst liefert!
  • Oh, unser Patenkind ist ja auch auf Euren Bildern!
  • Da ist ja ein Bild von Papa Orenge und seiner Tochter Mary (sie ist eins unsrer ersten Kinder, die dank der Hilfe des Vereins die Primary School abschließen konnte, aufgrund von Fleiß sehr gute Noten erzielte, daraufhin ein staatliches Stipendium erhielt und die Secondary School hervorragend abschließen konnte – sie hat jetzt angefangen zu studieren! Und Papa Orenge ist Analphabet, Witwer mit zahlreichen Kindern und Gelegenheitsarbeiter – er hätte ihr das nicht ermöglichen können!)
  • Bei dem Stand am Strand habe ich mir auch schon Tücher gekauft!
  • Und die kleine Rose – die fällt mir immer sofort auf!
  • Guck mal, Obama habe ich hier auch auf unserem Plakat!
  • Da ist ja auch das Patenkind von Familie Keyser!
  • Und Francisca – unsere Managerin vor Ort und Lehrerin – sie ist so eine nette!
  • Erinnert Dich Madam Liberty (stellvertretende Schulleiterin) auch so ein bisschen an einen Feldwebel?
  • Zuerst war ich ja ein bisschen nervös, als ich mich mit dem Geldtauscher-Peter getroffen habe – aber das hat alles prima geklappt!
  • Die Kinder können sich so grazil bewegen – unglaublich, wie sie tanzen! Sie haben es ja sogar geschafft, Euch zum Tanzen zu bringen!

Unser Sortiment – Holzschnitzarbeiten, Speckstein, Perlenschmuck, Hornarbeiten, Vogelhäuser aus Kokosnuss u.v.m.

Meike Berghausen mit ihrem tollen Fotobuch am Stand!

Kantenhocker – neuestes Kunsthandwerk von Familie Berghausen aus Kenia mitgebracht!

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Danke auch an Familie Zehrer, die – obwohl erst kürzlich Paten geworden – tatkräftig mitgeholfen und sich sehr eingebracht haben! Sie sind bereits „infiziert“ und überlegen schon, wenn die Kinder ein wenig älter sind, eine Reise nach Kenia zu unternehmen! Solche Menschen helfen uns, unsere Sache mitzutragen und voranzubringen!

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Frank Zehrer mit Meike Berghausen

DANKE an den GRENGEL, wo unser Engagement für Kinder in Kenia durch unseren Verein Tuko Pamoja Kenya e.V. so großartig unterstützt wird!

Gunhild Lehmann

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Ausführlicher Bericht von Familie Berghausen über den Schulbesuch in der Primary School St. Kevin Akademy Ukunda

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Nachdem wir nun seit zwei Wochen wieder zu Hause im geordneten Deutschland sind, alle Koffer ausgepackt und erste Urlaubsbilder sortiert sind, wird es Zeit unsere Eindrücke und Gedanken zu unserer Kenia-Reise festzuhalten. Wir blicken zurück auf einen zweiwöchigen Urlaub, knapp unterhalb des Äquators, in einem Land mit vielen Extremen, das dann, wenn man es unmittelbar live erlebt, trotz unserer allgemeinen Medienaufgeklärtheit, noch viel Überraschendes zu bieten hat. An der Küste zeigt sich Kenia als ein Land, mit einem ausgesprochen angenehmen Klima, sommerlich warm, aber nicht zu heiß, es geht ständig ein angenehmer Wind, der nie zu kalt wird. Der großzügige, weiße Sandstrand in Diani Beach mit Palmen und türkisblauem Wasser gehört zu Recht zu den schönsten Stränden der Welt.

Dank der intensiven Begleitung von Ina per WhatsApp hatten wir die Chance, ihre über Jahre aufgebauten Kontakte zu kenianischen Freunden zu nutzen und erlebten damit intensive Begegnungen mit Kenianern, die sonst für einen Touristenbesuch eher ungewöhnlich sind.

Mit fünf zusätzlichen zu unserem Urlaubsgepäck vorbereiteten Koffern verließen wir am vierten Urlaubstag das Hotel, um die Schule unseres Vereins zu besuchen. Außer Patengeschenken hatten wir gebrauchte Kinderkleider und Schuhe in allen Größen in den letzten Wochen zusammengesammelt. Wie verabredet wurden wir dann vormittags vor dem Hotel von der sympathischen Lehrerin Franzisca in Empfang genommen und fuhren nun in zwei Tuktuks zu sechst mit den Koffern bis zur Schule. Bereits am Schultor wurden wir mit Tanz und Gesang von den Schülern herzlich empfangen. Wir hatten nicht damit gerechnet, so freudig erwartet zu werden.

 

Das von einer Mauer umgebene Schulgelände besteht aus zwei Mal vier Klassenräumen für die PrimarySchool und dem kleinen Hauptgebäude mit Headmaster-Room und Räumen für die PreSchool-Kinder.

Es war leicht mit Schülern und Lehrern ins Gespräch zu kommen, gerne wollten sie auch fotografiert werden und ich war sehr dankbar, dass ich diesen Tag gemeinsam mit meinem Mann und unseren drei Kinder erleben konnte. Denn alleine wäre ich mit Eindrücken sammeln, fotografieren, Koffer auspacken und Gespräche führen gnadenlos überfordert gewesen.

Unter Mithilfe einiger Lehrerinnen waren die Kofferinhalte rasch nach Größen sortiert, so dass nun die Schüler klassenweise einzelne für sie passende Stücke bekamen. Die von mir befürchteten Streitereien und Gedränge um die schönsten Kleidungsstücke blieben gänzlich aus. Zu meiner Überraschung zeichneten sich sowohl die kleinen als auch großen Schüler durch Geduld und Zurückhaltung aus. Auch während der nächsten Stunden konnte ich unter den Kinder ein ausgesprochen freundliches Miteinander beobachten.

Der Schulhof und die unbefestigten Böden der Klassenräume waren im trockenen Zustand sehr staubig. Umso mehr überraschte es mich, in den Stapeln sehr ordentlich geführter Schulhefte keinerlei Flecken oder Verunreinigungen zu finden. Selbst im ersten Schuljahr hatten sämtliche Schüler ein bereits gleichmäßiges, schönes Schriftbild. Ich fragt mich, wie man Schüler motivieren kann, so zu arbeiten… Die wenigen Schulbücher, die vorhanden waren, ließen allerdings erkennen, dass bereits viele Schülergenerationen in ihnen gelesen hatten. In der Schule wird sowohl kisuaheli als auch englisch gesprochen. Weitere Unterrichtsinhalte (Naturwissenschaften, Religion, Gesellschaftswissenschaften) waren teilweise den Lehrplänen unserer Kinder ähnlich.

Unser jüngster Sohn beobachtete wie auf dem Schulgelände unter freiem Himmel das Mittagessen aus Reis und Erbsen zubereitet wurde: „Mit ein paar Ästen wurde ein Feuerchen gemacht auf dem ein großer Kessel, wie bei Miraculix (aus „Asterix“) gestellt wurde, in dem dann Reis kochte. Anschließend bekam eine Klasse nach der anderen, die kleineren zuerst, in Tellern das Essen ausgeteilt, das dann mit den bloßen Fingern, irgendwo auf dem Schulgelände sitzend, gegessen wurde. Die große, schwarze Wassertonne mit zwei Trinkbechern, war das Trinkwasser an dem sich alle bedienen konnten. Das Wasser einer zweiten Tonne wurde zum Händewaschen genutzt.

In der weiteren Mittagspause spielten die Kinder fröhlich: Die Mädchen hüpften auf in den Staub gezeichneten Hüpfekästchen, die Jungen schwangen wild an dem schaukellosen Schaukelgerüst (manchmal fünf Kinder nebeneinander), einigen Kinder sangen spontan, die größeren unterhielten sich. Als unser jüngster Sohn sich kurzerhand im Klimmzug an dem Schaukelbalken hochzog um dann anschließend in den Kniekehlen zu baumeln, versuchten einige Jungs begeistert es ihm sofort nachzumachen.

Auf Inas Empfehlung hin brachten wir für alle Schüler Bananen mit, die zuvor von der Obstfrau Mama Lucy angeliefert wurden. Fröhlich verspeisten wir dann zusammen die Bananen, die zwar von außen nicht so perfekt wie in Deutschland gewohnt aussahen, dafür aber deutlich mehr Geschmack hatten!

Als dann fünf hohe Lehnenstühle auf der kleinen Grünfläche für uns hingestellt wurden und alle Kinder sich vor ihren Klassenräumen aufstellten, ahnten wir, dass uns noch etwas erwartete. Es folgte eine für uns vorbereitete Präsentation aus Tanz, Gesang und Gedichten der verschiedenen Klassen, die uns beeindruckte und sehr gerührt hat. Einige Texte waren in kisuaheli, aber die englischen konnten wir gut verstehen: „Education, education is the key of life!!” Mich beschlich die Ahnung, dass diese Kinder den Sinn dieser Worte besser verstanden haben, als mancher deutscher Schüler. Spätestens dann, als einer nach dem anderen von uns zum Mittanzen aufgefordert wurde, wurden wir Bestandteil der afrikanischen Lebensfreude….

Als wir später die Schule mit Eindrücken gefüllt wieder verließen, hatte ich außer der Anrührung auch das Gefühl, diese Kinder wegen ihrer schwierigen Lernumstände bedauern zu müssen. Dieses änderte sich jedoch am Folgetag, als wir etliche Schüler dieser Schule in ihrem Zuhause wiedersahen. Jetzt verstand ich, dass für diese Kinder, die ohne finanzielle Unterstützung durch die Patenschaften nicht zur Schule gehen könnten, die Möglichkeit zum Schulbesuch, ein Riesenglück darstellt. Dies erklärte mir dann auch meinen Eindruck, dass sie mit besonders großer Motivation und Wertschätzung für Bildung in der Schule arbeiten. [Leider gibt es allein in Duruma Village noch 15 Kinder, die nicht zur Schule gehen können, da es ihnen keiner bezahlen kann.]

Seinen Gesamteindruck von dem Schulbesuch beschrieb einer unserer Söhne so: „Irgendwie war das, was wir in der Schule gesehen haben, total traurig, aber da alle soviel lachten, war es dann doch irgendwie total fröhlich!!!“

 Besuch im Duruma Village

Mit Papa Orenge, Vater einer der ersten Patenschülerinnen, die mittlerweile erfolgreich zur University geht, fuhren wir gemeinsam zu seinem Heimatdorf. Nach 15-minütiger Tuktuk-Fahrt über Feldwege ins Landesinnere erreichen wir zwischen kleinen Maisfeldern gelegen seine Lehmhütte. Freundlich wurden wir von seiner Frau Alice und der restlichen Großfamilie empfangen.

Sie führten uns durch das Duruma Village, eine Ansammlung von Lehmhütten für etwa 200 Menschen, darunter viele Kinder. Es gibt hier weder einen Wasseranschluss noch Strom. Somit gibt es ab 18.30 Uhr, wenn die Sonne untergeht, außer ein paar Petroleum-Lämpchen kein Licht mehr. Wir haben verstanden, dass sie auf dem Land, auf dem sie leben, nur geduldet sind. Der Eigentümer könnte jederzeit ihre Hütte abreißen und sie verjagen.

Alle Menschen, denen wir dort begegnet sind, waren äußerst freundlich und zuvorkommend. Wir haben viele fröhlich spielende Kinder gesehen, frisch gewaschene Schulkleidung auf der Wäscheleine und wir wurden auch in die Häuser gebeten…. Manches war wie irreal für uns, wir sahen die Bilder, die wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen….

Wir sehen, dass das in Bildung investierte Geld am meisten Früchte trägt. Ein Großteil dieser Kinder könnte ohne Patenschaft überhaupt nicht zur Schule gehen. Liebe Ina, dass sie nun Schüler sind, ist dein größter Verdienst. Trotz der ungleich verteilten Chancen sehen wir, wie gerade die Kinder relativ unbeschwert und natürlich damit umgehen können. Es bleibt zu hoffen, dass unser Verein auch für die Kinder, die noch dringend einen Paten brauchen, um zur Schule gehen zu können, schnellstmöglich einen Paten findet.

Was aber unabhängig vom Geld besteht, ist die Würde des Menschen. Allen Menschen diese Achtung entgegenzubringen, ist auch für uns ein hohes Erziehungsziel.

Meike Berghausen

Aktuelles aus Ukunda von dem Besuch einer Patenfamilie aus Köln

Im Folgenden sind ungefilterte Eindrücke, spontan per Whatsapp an mich geschrieben, von einer “Patenmutter” und Freundin aus Deutschland, die derzeit mit ihrer 5-köpfigen Familie Kenia bereist und unser Projekt in Ukunda /Diani Beach, die St. kevin Ukunda Hill Academy, besucht hat.

Liebe Meike, ich danke Dir, dass ich Deine Zeilen hier veröffentlichen darf!

“Jambo Ina,

nach einer guten Nacht erfreuen wir uns wieder an diesem herrlichen Klima. Der Strand in Diani ist wirklich paradiesisch schön! Es ist nicht zu heiß und immer recht windig.

Alle Kinder sind stundenlang im Wasser und genießen die Wellen. Gleich mache ich mal einen Bummel in Richtung Nakumatt… Vielleicht finde ich nach Eurer Beschreibung Mama Lucy. Hatte Francy die Bananen für morgen schon bestellt – oder soll ich das mal versuchen?

Liebe Grüße Meike

Liebe Ina,
Wir sind tief beeindruckt!! So eine Intensität an unerwartet fremden Eindrücken erlebt man nur äußerst selten im Leben.☺☺
Das gilt für uns alle Fünf. Ich bin froh, dass Alle mitgekommen sind, denn für Außenstehende lässt sich der heutige Tag nur schwer erklären.
Ich verstehe gut, warum dein Herz an diesen Kindern hängt… Es sind die Augen…ihre offenen Blicke…..ihr Lächeln.

Sehr beeindruckt war ich von ihrer zurückhaltenden Disziplin als die Kleider, Geschenke und Bananen verteilt wurden. So eine Szene wäre mit deutschen Kindern ganz anders gewesen.
Ich habe in die Hefte der 1. bis 5. Klasse geschaut. Wir kamen eben von Kopf bis Fuß staubig zurück. Trotzdem waren die ordentlich geführten Schulhefte total sauber . Erstaunlich! Ich glaube die Motivation der Schüler und die Wertschätzung für Bildung ist viel größer als bei uns.
Wir haben eine tolle Präsentation der Schüler mit verschiedenen Liedern, Tänzen und Poems bekommen. Die Bananen waren eine tolle Idee!

Wir sollten auch eine kleine Rede halten..
Wir haben unser Bestes gegeben..
Wir suchen noch unsere Rolle in dem Ganzen.
Mal sehen, ob ich überhaupt diese Nacht schlafen kann…
Danke für die Möglichkeit “deine Kinder” kennen lernen zu können.

Der Besuch bei Papa Orenge und im Duruma Village war sehr interessant und aufwühlend…Eine Ansammlung von Lehmhütten, völlig ohne Strom und somit ab abends ohne Licht und so wie wir es verstanden haben, auf einem Stück Land, auf dem Sie nur geduldet sind und jederzeit vertrieben werden können. Alle Menschen, denen wir dort begegnet sind waren äußerst freundlich und zuvorkommend. Wir haben viele fröhlich spielende Kinder gesehen, frisch gewaschene Schulkleidung auf der Wäscheleine, wurden auch in die Häuser gebeten…. Manches war wie irreal für uns, wir sahen die Bilder, die wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen….als ob jeden Moment Karl-Heinz Böhm um die Ecke käme…. Die Menschen wirkten entspannt und gingen freundlich miteinander um.

Die Maisfelder sehen zur Zeit kläglich aus. Mein Sohn sagte als Erstes als wir zurückkamen, das Eindrucksvollste was er erlebt hat, er konnte sich nicht vorstellen, dass es heute Menschen gibt, die so leben, da kann man viel draus lernen. Wir sehen, dass das in Bildung investierte Geld am meisten Früchte trägt. Scheinbar könnten ein Großteil dieser Kinder ohne Paten überhaupt nicht zur Schule gehen. Das ist dein größer Verdienst. Trotz der ungleich verteilten Chancen sehen wir, wie gerade die Kinder relativ unbeschwert und fröhlich damit umgehen können. Allerdings sind hier im Duruma Village noch mindestens 15 Kinder anzutreffen, die derzeit nicht zur Schule gehen können, weil es noch keinen Paten für sie gibt. Es bleibt zu hoffen, dass Euer Verein auch für diese Kinder schnellstmöglich Paten finden wird. Was aber unabhängig vom Geld erhalten bleibt, ist die Würde des Menschen. Allen Menschen diese Achtung entgegenzubringen ist für mich auch ein hohes Erziehungsziel.”

Liebe Meike, an dieser Stelle Euch ein herzliches DANKESCHÖN im Namen des Vereins, danke für das Mitnehmen von Post und die voll gepackten Koffer mit Mitbringseln für die Kinder der St. Kevin Ukunda Hill Academy!

Die Kinder in Kenia haben Euren Besuch genossen und werden es stets in guter Erinnerung behalten. Ein derart schönes Feedback auch von Dir persönlich zu bekommen, zeigt mir, dass wir als Verein nach wie vor auf dem richtigen Weg sind und die Unterstützung von Bildung das A und O darstellt. Ich bin gespannt, was Du sonst noch zu berichten hast! Keep US updated!

Grengeler Pfarrfest am 09.07.2017 unter dem Motto „Wir knüpfen ein buntes Netz“

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Auch wir, der Verein, haben mittlerweile ein buntes Netz länderübergreifend geknüpft. Paten aus der Schweiz, aus Österreich und aus allen Teilen Deutschlands unterstützen uns seit einigen Jahren. Das ist schon überwältigend, wenn man überlegt, wie “klein” wir begonnen haben.

In diesem Jahr waren wir erstmals mit unserem Verein am Grengeler Pfarrfest in Köln/Porz mit einem Verkaufsstand mit kenianischem Kunsthandwerk vertreten. Unsere Mitglieder Amina Flügel und Gunhild Lehmann mit Tochter Silja haben den Aufbau/ Verkauf organisiert und „Werbung“ für neue Paten gemacht. Euch Dreien ein herzliches Dankeschön. Das habt ihr toll gemacht!

Und ein ganz besonderer Dank geht natürlich an die Pfarrei der Katholischen Kirchengemeinde Christus König, die uns dies überhaupt ermöglicht hat.

Der Erlös aus dem Verkauf der Waren geht wieder zu 100% den Kindern in Kenia zugute. Mit diesen Geldern können Dinge, wie beispielsweise Arztbesuche und Hilfe in Notfällen finanziert werden. Darauf sind wir extrem angewiesen, da unsere anderen Spenden meist zweckgebunden sind, wie beispielsweise die Gelder für Patenschaften, die dann ausschließlich für die Ausbildung/Ernährung der Kinder genutzt werden.

Für drei bedürftige Schulkinder in Kenia konnten auf dem Pfarrfest Patenfamilien gefunden werden. DANKE!!! Das ist toll! Ich hoffe, es kommen noch mehr dazu!

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LETZTER AUFRUF!!!!

Wer seinem Patenkind noch Post mit nach Kenia geben möchte, der hat noch bis zum 21.07.2017 die Möglichkeit, einen Brief nach Köln (bitte Adresse bei mir erfragen!) zu schicken, der dann mit an die Schule genommen wird! 

Reisebericht von Dr. med. Kirsten Delbanco Februar 2017

Kenya, eine unvergessliche Woche im Februar 2017 in Ukunda und Loleepo

Endlich hatte es geklappt mit Ina Wolst unsere Patenkinder in Ukunda, Kenya zu besuchen.

Seit Jahren unterstützen wir Tuko Pamoja Kenya e.V. und ich war natürlich sehr gespannt, die Schule und die Lebensumstände der Kinder zu erleben. Außerdem wollte ich mich über das neueste Projekt, die Planung und den Bau der Maternity, des Geburtshauses bei den Massais in Loleepo in der Nähe des Kilimandscharos vor Ort informieren.

Auch das Thema Verhütung liegt mir als Frauenärztin natürlich sehr am Herzen.

Gleich nach meiner Ankunft in Ukunda traf ich mich mit Ina Wolst und wir gingen zu den Hütten unserer Patenkinder. Als Erstes besuchten wir Papa Orenge, dem ich ein Blutdruckgerät mitgebracht hatte und wir erklärten seiner Frau, wie sie nun mehrmals am Tag den Blutdruck messen und alles notieren solle. Schon diese erste Begegnung faszinierte mich sehr und zeigte mir die Aufrichtigkeit vieler Menschen dort. Papa Orenge unterstützt, soweit es für ihn möglich ist, seine Tochter, die nun Medizin studieren will, obwohl die Familie in einer Hütte ohne Strom oder fließend Wasser lebt.

Weiter ging es zu den einfachen Häusern unserer Patenkinder. Es war sehr ergreifend, sie persönlich kennen zulernen und zu sehen, wie sie unter den einfachsten Bedingungen leben, alle so herzlich sind und sich so freuten, uns zu treffen, wo man sich sonst nur aus Briefen kannte.

Am nächsten Tag besuchte ich die St. Kevin Schule und kam mit gefüllten Taschen, um meine Mitbringsel zu verteilen. Franziska, eine Lehrerin, die auch mit uns nach Loleepo fuhr, suchte die Bedürftigsten aus und so sahen wir viele strahlende Gesichter mit Geschenken, vor allem mit Rucksäcken und Bällen. Es wurde gerade fleißig für das anstehende Dramafestival geübt, auch Purity, unser kleinstes Patenkind war eifrig dabei.

Leider konnte ich das Dramafestival dann nicht live erleben, da aus nicht so ganz geklärten Umständen (fehlende Zahlungen?) das Festival verschoben wurde. Aber Ina Wolst hat später daran teilgenommen und mir Bilder geschickt, sodass ich die Kinder in ihren bunten Kostümen bewundern konnte!

Ich war fasziniert von der Disziplin in den Klassen, schon die Kleinsten lernen auf Englisch in ihren Schuluniformen, lernte aber auch die andere Seite Kenyas kennen. Man muss immer auf der Hut sein, besonders was Geldzuwendungen betrifft. Man muss sich immer alles unter Zeugen bestätigen lassen, auch wird gerne später noch einmal ein Betrag nachgefordert, der vorher nicht vereinbart war und es geht alles sehr, sehr laaaaangsam, was für mich eine interessante Erfahrung war.

Am Abend ging es dann mit dem Bus (10 Stunden) nach Loleepo mit Ina Wolst und Franziska, einer Lehrerin der Schule und Vertraute des Vereins. Was für eine Fahrt!!! Gut, dass es Nacht war und ich die durchgeführten, aber auch abgebrochenen Überholmanöver unseres Busfahrers nicht immer so genau verfolgen konnte. Aus dem einspurigen Highway mit einem Laster mit Containern nach dem anderen, wurde ein 2-3 spuriger. Unglaublich! Aber wir sind unversehrt angekommen und bezogen nach einer weiteren ca. 2-stündigen Taxifahrt (13 Menschen in einem 7 Sitzer) ein Zimmer in unserer Mountain Lodge. Der Name war das Luxuriöseste, besonders an die Duschkonstruktion (das ganze Bad inklusive Toilette stand beim Duschen unter Wasser!) muss ich immer mal denken, wenn ich bei mir zuhause morgens unter der Dusche stehe.

Am nächsten Tag gingen wir im Nachbarort, Kimana,  auf einen Wochenmarkt. Was für ein Farbenmeer war dort zu sehen, die Kleidung der Menschen, die ausgestellten Waren, faszinierende Gesichter und wir auf der Suche nach 104 ( ich weiß die Zahl nicht mehr genau) gleichen kleinen Schulrucksäcken für die Schulkinder der Massais. Und es hat geklappt!

Auch der Viehmarkt war sehr beeindruckend, auf dem die Massais aus der Umgebung Ihre Tiere verkauften, wir wurden doch wirklich in ein Verkaufsgespräch um eine ausgemergelte Kuh verwickelt. Und es gab den besten Obstsalat der Welt, mit Avocado, wir wurden von allen Seiten in diesem kleinen Restaurant (Bretterhüttchen) fotografiert, da wir weit und breit die einzigen Weißen waren.

Am nächsten Tag stand nun der grosse Tag an, die Fahrt nach Loleepo. Welch ein Erlebnis! Ausgestattet mit den Rücksäckchen und Schulheften und ausnahmsweise Lutschern machten wir uns auf den Weg und wurden sooo herzlich empfangen. Was für warmherzige Menschen, die in ihrer farbenfrohen Kleidung für uns tanzten und sangen, die strahlenden Augen der Kinder als sie die gefüllten Rücksäcke bekamen und einen Lolli und sich ganz ordentlich in eine Reihe aufstellten. Später gab es Chapati und das „sportlichste“ Huhn ( O-Ton Ina Wolst) für die Gäste zu essen.

Was für ein Tag! Ich könnte noch so viele kleine, schöne Begebenheiten erzählen. Wirklich ergreifend!

Leider hatte der Governor kurzfristig abgesagt und auch von der Dispensary, also der Krankenstation, die bevor das Geburtshaus verwirklicht wird, gebaut werden sollte, war noch nichts zu sehen.

Ich sprach mit den Massaifrauen auch über Verhütung, da mir dieses Thema als Frauenärztin sehr am Herzen liegt. Mit 30 haben viele Frauen schon 10 Kinder, die verstorbenen nicht mitgerechnet. Bewegend empfand ich auch die Situation, als es einem kleinen Jungen nicht gut ging, er auf einem Karton am Boden lag und offensichtlich Fieber und Atemnot hatte. Wir fragten, was mit ihm nun passiere. Die Mutter, gerade ihr kleineres Kind stillend, meinte entweder schafft er es oder nicht! Der Weg in die nächste Krankenstation wäre zu weit und zu teuer. Wir gaben ihnen das Geld und nach einer Infusion mit Antibiotika ging es dem Kleinen am Nachmittag schon besser!

Auch das lernte ich in meiner Woche Kenya, dass man immer wieder mit Rückschritten rechnen muss. Ich bewundere Ina Wolst, dass sie sich nie davon abhalten lässt, weiter zu machen, immer wieder neue Ideen, z.B. einen neuen Brunnen in einem anderen Gebiet hat und diese verwirklichen wird. Ich kann es aber jetzt nach meiner Reise auch verstehen, denn wenn man in die Gesichter der Menschen sieht und das Lächeln und Strahlen der Kinder vor sich hat, ist viel vergessen.

Was für ein aufregender Tag, ich denke oft an diesen zurück.

Am nächsten Tag besuchten wir noch die nächste Krankenstation mit angeschlossenem Geburtszimmer! Unglaublich! Ina Wolst und ich waren schon ein wenig entsetzt über das Chaos in den Räumen und die trostlose Ausstattung. Ich musste doch direkt an einen Kreißsaal bei uns denken. Kein Vergleich!!!

Nun hoffe ich sehr, dass die Maternity gebaut wird, denn bei der Eröffnung in Loleepo werde ich ganz bestimmt dabei sein.

 Kirsten Delbanco

Paten dringend gesucht

Paten dringend gesucht!
Die St. Kevin Ukunda Hill Academy sucht ganz dringend neue Paten (Schulspeisung und Schulgebühr 150€/200€Schuljahr), die diesen Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglichen.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter keniahilfe@gmx.de

Kinder ohne Paten August 2017